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Omaha

Omaha, oder Omaha High, ist eine spezielle Variante von Texas Holdem, die mehr Möglichkeiten zulässt eine Hand zu bilden und deshalb auch das Action-Game genannt wird.

Das Spiel

Wie auch schon bei Texas Holdem, ist Omaha ein Spiel, bei dem fünf Gemeinschaftskarten zur Bildung einer Hand verwendet werden können. Der Grundlegende Unterschied zu Texas Holdem ist, dass bei Omaha jedem Spieler vier Karten (Hole Cards) zugeteilt werden.

Regeln

Bei Omaha bekommt also jeder Spieler vier Hole Cards zugeteilt. Wichtig ist, dass er von seinen vier Hole Cards genau zwei Karten verwenden muss, um eine Hand aus seinen Hole Cards und den Gemeinschaftskarten zu bilden.

Omaha Varianten

Auch bei Omaha gibt es wiederum verschiedene Varianten. Omaha Hi /Lo zum Bespiel funktioniert gleich wie Omaha, man kann aber zusätzlich zur höchsten Hand auch die niedrigste Hand bilden.

Wie schon bei Texas Holdem, kann man auch Omaha in drei verschiedenen Setzvarianten spielen:

  • No Limit: Spieler können in jeder Setzrunde ihre gesamten Chips setzen.
  • Pot Limit: Spieler können maximal so viele Chips setzen, wie der Pot groß ist.
  • Limit: Spieler können nur einen fixen Betrag pro Runde setzen.

Untenstehend erfahren Sie mehr über das Spielen von Omaha (High) online, zu Hause, oder in einem Casino.

Wie spielt man Omaha

Der Button (Dealerbutton) 

Bei Omaha gibt es eine kleine Scheibe - den sogenannten Dealerbutton. Diese Scheibe markiert den Dealer für die jeweilige Runde und wandert nach jeder Runde einen Spieler weiter nach links. Die Karten werden in Uhrzeigerform ausgegeben, beginnend beim Spieler links vom Button. Sobald die Karten ausgegeben wurden, beginnt die erste Setzrunde.

Blinds

Der Spieler links vom Button muss den sogenannten "Small Blind" setzen. Links vom Small Blind sitzt der "Big Blind". Small Blind und Big Blind sind Pflichteinsätze, die schon vor dem Austeilen der Hole Cards gesetzt werden müssen. Da der Button ja wandert nach jeder Runde, wechseln sich auch die Spieler hinsichtlich der Pflichteinsätze ab. Die Höhe von SB und BB richtet sich nach der Höhe des gewählten Limits. Spielt man also Omaha mit Blinds $4/$8 wäre der Small Blind $4 und der Big Blind $8.

Wenn ein neuer Spieler an den Tisch kommt, muss dieser in seiner ersten Runde zusätzlich den Big Blind setzen, oder er wartet, bis er sowieso mit dem Setzen des BB an der Reihe ist. Das hält Spieler davon ab einfach den Big Blind zu umgehen, indem sie den Tisch verlassen, kurz bevor sie mit dem Setzen des BB an der Reihe sind. Sollte man einen oder zwei Blinds verpassen, dann muss man diese nachträglich bringen, oder auf den nächsten BB warten.

Die Setzrunden

Die erste Setzrunde gibt es bereits for dem Flop (Pre-Flop) - Sobald der SB und BB ihre Pflichteinsätze gebracht haben, bekommt jeder Spieler seine Hole Cards zugeteilt. Nachdem der Spieler seine Karten gesehen hat, kann er in der ersten Setzrunde entscheiden, ob er den BB callen, erhöhen oder passen will. In dieser ersten Runde kann kein Spieler nur schieben (checken), da ja schon Einsätze gemacht wurden (SB und BB). Die erste Setzrunde beginnt mit dem Spieler links vom BB. Im Uhrzeigersinn wird die Setzrunde dann fortgesetzt. Der BB kommt als letzter an die Reihe.

Zweite Setzrunde (Flop) - Nach der ersten Setzrunde, werden drei Gemeinschaftkarten aufgedeckt (der Flop). Diese Gemeinschaftskarten können von allen noch aktiven Spielern verwendet werden, um zusammen mit ihren Hole Cards eine Hand zu bilden. Die zweite Setzrunde eröffnet der Spieler links vom Button und wird wieder im Uhrzeigersinn fortgesetzt.

Dritte Setzrunde (Turn) - Nach der Setzrunde am Flop wird eine weitere Gemeinschaftskarte aufgedeckt - der Turn, oder die Turnkarte. Die Setzrunde beginnt wieder mit dem Spieler links vom Button.

Vierte Setzrunde (River) - Nach der Setzrunde am Turn wird eine weitere Gemeinschaftskarte aufgedeckt - der River, oder die Riverkarte. Die Setzrunde beginnt wieder mit dem Spieler links vom Button.

Showdown - Sobald alle Setzrunden abgeschlossen sind, kommt es zum Showdown zwischen allen Spielern, die in keiner der Setzrunden sich entschieden haben, ihre Karten zu passen (fold). Der Spieler mit der besten Hand gewinnt den Pot. Bei Omaha muss die Hand, welche aus fünf Karten besteht, aus zwei seiner Hole Cards und drei der fünf Gemeinschaftskarten gebildet werden. Dabei kann es natürlich, öfter als bei anderen Pokervarianten, zur Teilung (Split Pot) aufgrund von gleichwertigen Händen kommen.

Spieler, die ihre Hand passen, müssen sie auch nicht zeigen. Sollten zwei oder mehrere Spieler eine gleich gute Hand beim Showdown präsentieren, so wird der Pot aufgeteilt. 

Es gibt zwei Ausprägungen von Omaha, die sich in Ihrer möglichen Setzhöhe unterscheiden:

  • Pot Limit: Spieler können maximal so viele Chips setzen, wie der Pot groß ist.
  • Limit: Spieler können nur einen fixen Betrag pro Runde setzen.

Pot Limit Omaha

Bei Pot Limit Omaha muss der Mindesteinsatz eines Spielers mindestens die Höhe des Big Blinds haben. Eine Erhöhung muss mindestens die Höhe des ursprünglichen Einsatzes der jeweiligen Setzrunde haben. Die maximale Höhe des Einsatzes ist auf die momentane Größe des Pots beschränkt (Pot Limit). Wenn ein Spieler also zum Beispiel $5 callen müsste, und bereits 20 im Pot sind, so kann er auch auf $50 erhöhen. 

Limit Omaha

Bei Limit Omaha können die Spieler in jeder Setzrunde nur einen vorher festgelegten Betrag setzen. Die Setzhöhe ist in den ersten beiden Setzrunden gleich dem Small Blind und verdoppelt sich in den darauf folgenden Setzrunden. Es kann maximal 3 mal pro Runde erhöht werden.

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